Eigentlich sollte es einfach sein: lernkarten für die Gitarre…

Was passiert, wenn man eine gute Idee hat? Richtig, du hast auf einmal sehr viel Arbeit! Aber das Ergebnis freut dich hoffentlich.

Geschrieben von

Christian

am

18. Juni 2026

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Eigentlich wollte ich nur meine Lernkarten auf dieser Seite haben. „Nur“. Haha.

Mit diesen Karten lerne ich das bisschen Musiktheorie, das ich brauche. Bisher habe ich dafür eine uralte App benutzt, die ständig abstürzt. Die sollte ersetzt werden.

Ich kann das besser, habe ich mir gesagt. Mit meiner Erfahrung im Webseitenbau – ich blogge seit zehn Jahren – kann ich das doch sicher besser.

Sobald andere mitlesen

Die Sache ist nur: Ich veröffentliche die Lernkarten dann ja auch. Das heißt, andere Menschen lesen, was ich dort geschrieben habe.

Kleine Rechtschreibfehler interessieren mich bei meinen eigenen Notizen nicht besonders. Sobald das Ganze öffentlich auf einer Webseite steht, sieht es anders aus. Dann möchte ich keine Fehler darin haben. Fachlich sowieso nicht.

Mein Ziel ist es, meine Lernkarten immer verfügbar zu haben. Kurz die Seite öffnen und beim Arzt oder beim Warten auf Kumpels ein bisschen lernen. Das funktioniert hervorragend.

Und da ich jetzt eine eigene Webseite speziell für Gitarristen habe, passt das doch auch ganz gut. Oder nicht?

Theoretisch einfach

Theoretisch ist das alles einfach.

Praktisch bedeutet es aber, dass ich stundenlang die Fragen durchgegangen bin. Ich habe nach Fehlern gesucht und die Formatierung ordentlich aufbereitet. Stunden, die ich lieber mit dem Lernen der Karten oder – noch besser – mit dem Gitarrespielen verbracht hätte.

Aber vielleicht lohnt es sich ja.

Vielleicht findest Du die Lernkarten genauso hilfreich wie ich. Sie helfen nicht nur dabei, Musiktheorie zu verstehen. Sie unterstützen Dich auch dabei, das Griffbrett kennenzulernen.

Natürlich hilft es, sich das Griffbrett dort einzuprägen, wo man es braucht: direkt an der Gitarre. Wenn man die Grundlage einmal hat, schadet es aber nicht, sein Wissen zu festigen und Fragen über das Griffbrett und die Noten darauf zu beantworten.

So denke ich mir das zumindest.

Für andere reicht eine kurze Notiz nicht

Und damit kam die „nutzergerechte“ Unterteilung.

Mit Nutzer meine ich Dich. Du möchtest doch bestimmt ziemlich genau wissen, was Du da gerade lernst. Kurze Notizen, mit denen nur ich weiß, worum es geht, reichen also nicht mehr. Ich muss alles so ausformulieren, dass es auch jemand versteht, der diese Karten zum ersten Mal sieht.

Ich sage jetzt nicht wieder, wie lange das gedauert hat.

Ich sage lieber, dass ich neben den ganzen Texten drum herum auch noch nette Bildchen machen musste. Mein Perfektionismus hat mich dazu gezwungen, die Sache nicht nur praktisch, sondern auch noch „schön“ zu machen.

Praktisch sollte es auch noch sein

Dieses mal habe ich auch etwas neues probiert. Etwas, dass ich vorher nie gemacht habe, hier aber für sehr sinnvoll halte: markieren und merken. Denn kaum angefangen, merkte ich sehr schnell dass die Anzahl der Lernkkarten sehr schnell sehr unüberischtlichen werden könnte.

Und bevor das passiert, habe ich mir (und damit auch dir) die Möglichkeit gegeben interessante Lernkarten in einem persönlichen Bereich zu speichern. Bisher klappt das auch ganz gut. Ich bin schwer begeistert.

Na ja. Da stehe ich jetzt.

Und wehe, die ganze Arbeit hat sich nicht gelohnt.

Das Gute für Dich ist: Du bekommst Lernkarten. Und ich auch.

Schau Dir die Lernkarten an und sag mir, was Du davon hältst. Ich weiß, dass ich mit einer neuen Webseite absolut gar keine Leser habe. Aber das ändert sich hoffentlich irgendwann.

Und der Erste, der hier antwortet, bekommt von mir ein virtuelles Bier ausgegeben.

Also ran an die Tasten und schau Dir die Lernkarten an.

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