Umkehrungen von Dreiklängen

Die Akkordtöne werden in den Fragen immer vom tiefsten zum höchsten Ton angegeben. Der erste genannte Ton ist damit der Basston. Er entscheidet, ob ein Dreiklang in Grundstellung, in der ersten Umkehrung oder in der zweiten Umkehrung steht.

Umkehrungen entstehen, wenn bei einem Dreiklang nicht der Grundton, sondern die Terz oder die Quinte als tiefster Ton gespielt wird. Die enthaltenen Akkordtöne bleiben dabei gleich, nur ihre Reihenfolge und der Basston verändern sich.

Es ist wichtig, Umkehrungen zu lernen, weil Du Akkorde dadurch leichter und musikalischer miteinander verbinden kannst. Statt bei jedem Akkordwechsel große Sprünge zu machen, wählst Du eine Lage, bei der die einzelnen Töne möglichst kurze Wege zurücklegen. So entstehen weichere Übergänge, eine ruhigere Basslinie und eine flüssigere Stimmführung.

Wenn Du Umkehrungen sicher erkennst und bilden kannst, kannst Du Akkordfolgen gezielter gestalten und Begleitungen abwechslungsreicher spielen. Entscheidend ist dabei immer der tiefste Ton. Liegt der Grundton im Bass, spielst Du die Grundstellung. Liegt die Terz im Bass, ist es die erste Umkehrung. Liegt die Quinte im Bass, ist es die zweite Umkehrung.